Schedoni (ske-), Schidoni (ski-), Batalomeo, ital. Maler, getauft Modena13.1.1578, +Parma 23.12.1615, wo er seit 1597 vom Hof beschäftigt wurde.

Schedulenbesteuerung (spätlat. Schedula „Zettel“), Einkommenbesteuerung, die verschiedenen Einkunftsquellen getrennt voneinander unterschiedlichen Steuersätzen unterwirft.

Schee Daneem (bayr. schön daneben)
1)
Zustand der Unkonzentriertheit, Fahrigkeit; gilt im Bayerischen des öfteren als Erklärung für eher ungewöhnliches Verhalten („ Er is  hoid heid schee
daneem
“)

2)
Ebensolcher Name eines Freundeskreises versierter Jazz- und Bluesmusiker aus dem Alz-Inn-Salzachdelta; würziger Stilmix aus Rock, Roots und Zwiefachen fernab von musikalischen Modetrends; eigenwillige Formation mit Hang zu kabarettistischen Spontaneinlagen;  
seit der Gründung 2002 circa 100 Auftritte auf Kleinkunstbühnen und Festivals im südbayerischen Raum;
textlich geht es in den Mundartsongs von Schee Daneem wahrlich um Leben und Tod: sie bieten nicht nur dem fiesen Boandlkramer die Stirn, sondern auch den sonstigen hundsgemeinen Zumutungen, die das Leben bereithält; kein Schee Daneem-Konzert gleicht übrigens dem anderen - greifen die fünf Oberbayern doch auf einen schier unerschöpflichen Fundus an selbstkomponierten Songs zurück...
Veröffentlichungen: siehe CDs

Seit 2011 bringen Dietz Forisch, Peter Müller und Pit Holzapfel mit a daneemzusätzlich die akustische Triovariante auf die bayerischen Kleinkunstbühnen.
Ihr Debütalbum "Herzöd" wurde 2014 in der Kategorie "Lieder & Songs" für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Nach dem Ausstieg von Hans Eckl  und Jeansy Radlmaiers Rückzug aus der Musikbranche wird Schee Daneem im Herbst 2015 aufgelöst.

Scheel,
1)
Karl, Physiker, *Rostock 10.3.1866, + Berlin 8.11.1936; Bereitete die Einführung der thermodynam. Temperaturskala vor.

2) Mildred, Röntgenfachärztin, *Köln 31.12.1932, + Bonn 13.05.1985; war seit 1968 verh. mit W. Scheel; Initiatorin und Vorstandsmitglied der 1974 u.a. von ihr gegr. „Deutschen Krebshilfe e.V.“.

3) Walter, Politiker (FDP), *Höhscheid bei Solingen 8.7.1919, 1961-66 Bundes-Min. für wirtschaftl. Zusammenarbeit, 1967-69 Vizepräs. des Dt. Bundestages, Als AußenMin. (1969-74) und Stellv. des Bundeskanzlers (Vizekanzler) hatte S. maßgebl. Anteil an der dt. Ostpolitik seit 1969. Von 1974-79 Bundespräs. der Bundesrep. Deutschland.

Scheelaugennattern, Helicops, Gatt. Wasserbewohnender, fischfressender Nattern in Südamerika

Schnabufugl, die, legendäre Mühldorfer Rockband; am 16.01.1977 von Arthur Dittlmann, Pit Holzapfel, Konrad Harrer und Dietz Forisch gegründet;  Personelle Fluktuation machten Besetzungen von der reinen Akustik-Band bis hin zu Klangwellen aus vier Gitarren, Bass, Schlagzeug etc. möglich; „Schnabu“ brachte selbst komponierte Blues- und Rock`n Rollsongs in bayerischer Mundart schnörkellos auf heimische Bühnen; S. entlehnten nicht nur ihren Namen einem Gedicht F. Hörburgers, sondern ließen sich auch von dessen Lyrik textlich inspirieren; die Songtexte schwankten zwischen Nonsense-Lyrik, Gesellschaftskritik, und meist bluesig eingefärbten Liebesliedern; S. hinterließen nach ihrer allmählichen Auflösung in den 80-er Jahren zwar Dutzende von Liedern aber keinen offiziellen Tonträger;

 

 

 

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